Nachhaltig
wachsen
... an einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie. Unser erster großer Schritt – neben vielen bereits umgesetzten Teilprojekten – ist der umfangreiche Klimaschutz.

Unser Weg zur
Reduktion von Emissionen
Vermeiden,
wo es geht.
z.B. durch durch den Ersatz fossiler Energieträger bei internen Anlagen
Reduzieren,
wo immer wir können.
z.B. durch Verpackungen mit hohem Rezyklatanteil oder durch recyclingfähige Verpackungslösungen bei unseren Schlauchbeuteln und Kartons
Emissionsausgleich,
was dennoch übrigbleibt.
Durch zertifizierte Klimaschutzprojekte, die CO2-Emissionen außerhalb unserer Wertschöpfungskette vermindern.
Häufige Fragen / FAQ
Uns ist es wichtig, die Entstehung von Treibhausgasen schon vorbeugend zu verhindern und wo dies nicht möglich ist, den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Jene Menge an CO2, die wir auch dadurch nicht ganz vermeiden können, kompensieren wir bewusst und freiwillig durch die Finanzierung von zertifizierten Klimaschutzprojekten.
Für die Berechnung des Fußabdrucks unseres Unternehmens haben wir die externe Nachhaltigkeitsberatungsgesellschaft Fokus Zukunft beauftragt. Die Emissionsbilanz wurde unter der Anwendung der offiziellen Richtlinie des Greenhouse Gas Protocols berechnet.
Uns ist es wichtig, die Entstehung von Treibhausgasen schon vorbeugend zu verhindern. Dies schaffen wir mit unserem Energiewendeprojekt, welches CO2-Emissionen in Scope 1 und 2 verringert, z. B. durch kaskadierte Wärmepumpen, PV-Anlagen und 100 % Ökostrom. Dies wird auch durch unser Commitment bei SBTi* (near-term target für Scope 1 und 2) unterstrichen. Restemissionen werden durch den Zukauf von zertifizierten Klimaschutzzertifikaten, außerhalb unserer Wertschöpfungskette, bewusst und freiwillig vermindert.
Der CO2-Fußabdruck ist das Maß für die Menge an Treibhausgasen (gemessen in CO2-Äquivalenten), die direkt und indirekt, durch eine Aktivität eines Einzelnen, eines Unternehmens, einer Organisation oder eines Produkts entsteht. Er bezieht die entstehenden Emissionen von Rohstoffen, Produktion, Transport, Handel, Nutzung, Recycling und Entsorgung ein. Der Grundgedanke des CO2-Fußabdrucks bzw. Carbon Footprints ist es demnach, eine Grundlage zu schaffen, auf der Einflüsse auf das Klima gemessen, bewertet und verglichen werden können. Dadurch können notwendige Minderungspotentiale erkannt, Maßnahmen erarbeitet und deren Wirksamkeit bewertet werden. Als Corporate-Carbon-Footprint wird der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens bezeichnet und als Product-Carbon-Footprint wird der CO2-Fußabdruck eines Produkts bezeichnet.
Die SBTi ist eine internationale Klimaschutz Initiative, die Unternehmen dabei unterstützt, Emissionsziele festzulegen, die wissenschaftlich mit dem 1,5 °C Pfad des Pariser Abkommens vereinbar sind. Sie bietet klare Standards, Methoden und einen Validierungsprozess, damit Firmen ihre Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scopes 1–3) transparent und überprüfbar reduzieren können. Unternehmen verpflichten sich zunächst zur Zielsetzung, bilanzieren ihre Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol und entwickeln anschließend kurz- und langfristige Reduktionsziele, die von der SBTi geprüft und offiziell bestätigt werden. Die Initiative hat sich zu einem globalen Standard entwickelt.
Die Umrechnung der erhobenen Verbrauchsdaten (wie z.B. Stromverbrauch oder Kraftstoffverbrauch) erfolgt mittels Emissionsfaktoren, welche die Emissionen je Einheit (z. B. je Kilowattstunde Strom oder Liter Benzin) angeben. Die Emissionsfaktoren stammen hauptsächlich vom DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs), aber auch aus der GEMIS Datenbank (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme, IINAS) sowie aus der Datenbank Ecoinvent und werden regelmäßig aktualisiert.
Nach dem Prinzip des im Kyoto Protokoll beschriebenen „Clean Development Mechanism“, sollen Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden können, durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Um diese zu finanzieren, kaufen Unternehmen Zertifikate entsprechender Klimaschutzprojekte aus den sechs verfügbare Projektsektoren (Biomasse, Kochöfen, Solarenergie, Waldschutz, Wasserkraft und Windenergie). Jedes Zertifikat steht für 1 Tonne CO2, die durch das jeweilige Projekt eingespart wird. Weltweit gibt es zahlreiche Klimaschutzprojekte, die meisten davon unterstützen erneuerbare Energieprojekte. Die Initiatoren dieser Projekte erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden können. Die Höhe bemisst sich beispielsweise durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes entstanden wären.
Die erworbene Anzahl an CO2-Zertifikaten wurden stillgelegt. Dies ist insofern bedeutend, da diese Stilllegung Voraussetzung für die Gestaltung und Vermarktung CO2-neutraler Unternehmen und/oder Produkte ist. Ohne Stilllegung könnte ein CO2-Zertifikat im freiwilligen Markt ggf. weiter gehandelt werden, wodurch keine zusätzliche Emissionsreduktion erreicht würde.
Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden können, sollen durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Um diese zu finanzieren, kaufen Unternehmen Zertifikate entsprechender Klimaschutzprojekte aus den sechs verfügbare Projektsektoren (Biomasse, Kochöfen, Solarenergie, Waldschutz, Wasserkraft und Windenergie). Jedes Zertifikat steht für 1 Tonne CO2, die durch das jeweilige Projekt eingespart wird. Weltweit gibt es zahlreiche Klimaschutzprojekte, die meisten davon unterstützen erneuerbare Energieprojekte. Die Initiatoren dieser Projekte erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Klimaschutzzertifikaten gehandelt werden können. Die Höhe bemisst sich beispielsweise durch den Vergleich mit den Emissionen, die durch den Bau eines Kohlekraftwerkes entstanden wären.
Wir fördern in Zusammenarbeit mit Fokus Zukunft Projekte in Sachen Windkraft in Indien und in der Mongolei. Genauere Projektbeschreibungen finden Sie in unserem Beitrag über zertifizierte Klimaschutzprojekte der Estyria.
Die von uns gekauften Klimaschutzprojekte werden jeweils nach einem der drei international anerkannten Zertifizierungsstandards – VCS (Verified Carbon Standard), UN CER (Certified Emission Reduction der Vereinten Nationen) oder der von WWF entwickelte Gold Standard - akkreditiert, freigegeben und kontrolliert. Die Validierung der Projektergebnisse, in Bezug auf die erzielten CO2-Einsparungen, wird durch unabhängige Prüfinstanzen, wie beispielsweise dem TÜV, bescheinigt.
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