Kern Aktuell September 2018, News

Verwirrende Informationen am Kürbismarkt

Verwirrende Informationen am Kürbismarkt

Zugegeben, es ist nicht leicht, sich durch die Fülle an oft komplexen Informationen zum Thema Kürbiskerne – und das auch noch „global gesehen“ – durchzukämpfen.

Jedenfalls sollte man sich aber immer der Wertigkeit und des Gehaltes dieser Informationen bewusst sein. Nur so können langfristig richtige Entscheidungen getroffen werden. Was zur Zeit an Fake News durch den Äther schwirrt, ist allerdings beachtlich. Teilweise werden Marktteilnehmer bewusst falsch informiert oder es fehlen den Verfassern einfach die richtigen Kenntnisse. Beispiele dafür sind die Verwechslung von Herkunftsangaben zu Saatgut und Kürbiskernen oder die inkompetente Darstellungen der landwirtschaftlichen Produktion. Es ist ein Angriff auf die redlich agierende österreichische Kürbiskern- und Kürbiskernölbranche.


Wir erlauben uns wie folgt zu informieren:

Die Erntemengen 2018 sowie Lagerbestände in Österreich, Europa und China geben Grund zum Optimismus, dass der Anschluss an die Ernte 2019 erreicht werden kann.

Aber ist es wirklich so einfach? Ist es nicht! Man muss sich die Frage stellen, ob die verfügbaren Qualitäten den Ansprüchen der Industrie und der Konsumenten entsprechen und vor allem ob, die Verfügbarkeit durchgehend – in gleichbleibender Qualität – über den Kontraktzeitraum gegeben ist.

Die Erntemengen in China für Shine Skin und GWS werden durch die Flächenreduktion deutlich zurückgehen. Man rechnet etwa heuer im Bereich GWS mit einer Erntemenge von lediglich 5.000 Tonnen. Bei einem durchschnittlichen Bedarf der letzten Jahre von ca. 12.000 Tonnen pro Saison kann die Differenzmenge nur durch alterntige Ware ausgeglichen werden. Die Verfügbarkeit ist daher zumindest aus mengentechnischer Sicht gegeben.

Angebot und Nachfrage halten sich also die Waage. Fakt ist, dass die Anbauflächen in China für die Ernte 2019 wieder steigen müssen. Anderenfalls kann der Bedarf in der kommenden Saison nicht gedeckt werden. Um dieses Mengenwachstum nächstes Jahr zu erreichen, müssen die Preise für die Bauern jedenfalls steigen. Die Situation ist in Europa sehr ähnlich und es spricht alles dafür seine Blicke weit nach vorne zu richten und entsprechende Positionen zu beziehen.

Manfred Feistritzer
Leitung Internationales Handeslgeschäft

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Traditionelles, steirisches
Stempelpress­verfahren

Bei aller Moderne ist das traditionelle, steirische Stempelpressverfahren nach wie vor das beste Verfahren, um Kürbiskernöl herzustellen. Der entscheidende Unterschied zu anderen Pressverfahren ist: Wir arbeiten mit offenen Röstpfannen. Bei uns überprüfen Menschen, wann die Röstung der Kürbiskerne perfekt ist, um daraus bestes Öl zu gewinnen. Erfahrene Ölmüller erzeugen so das meist prämierte Kürbiskernöl, das durch diese Art der Pressung auch noch die meisten Inhaltsstoffe aufweist. Das naturbelassene Öl wird nicht gefiltert, nur durch Ruhenlassen setzen sich die Trübstoffe natürlich ab.

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