KernAktuell Juli 2019, News

Spermidin

Der neue Jungbrunnen

Spermidin ist ein natürlich vorkommendes Polyamin, welches wir zu einem großen Teil über die Nahrung aufnehmen.
Namensgebend ist das hochkonzentrierte Vorkommen in der Samenflüssigkeit, wo Spermidin auch erstmals nachgewiesen wurde. Heute weiß man, dass dieses Molekül auch in allen anderen Bereichen und Zellen aller Lebewesen vorkommt und dort wichtige Aufgaben, wie den Schutz vor altersbedingten Schädigungen, übernimmt.


2009 konnten WissenschaftlerInnen rund um ein Grazer Forscherteam erstmals zeigen, dass die Einnahme von Spermidin die sogenannten Autophagie (ein Selbstreinigungsprozess der Zelle) aktiviert und dadurch das Leben und die Gesundheitsspanne von Hefezellen, Fruchtfliegen und Mäusen verlängert werden konnte. Damit rückte der neue Jungbrunnen Spermidin in den Fokus der Altersforschung. Seither wurden zahlreiche weitere Studien rund um die positive Wirkung von Spermidin veröffentlicht. Unter anderem zeigte eine 2016 publizierte epidemiologische Studie der Universität Innsbruck, dass Menschen, welche sich über einen Untersuchungszeitraum von 20 Jahren spermidinreich ernährt haben, im Alter fitter sind, weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben und länger leben.

Die Menge an Spermidin in Lebensmitteln ist sehr unterschiedlich. In den bis dato veröffentlichten Messungen zeichnet sich jedoch ein klarer Trend ab: Tierische Produkte enthalten wenig bis gar kein Spermidin. Durch Mikroorganismen weiterverarbeitete Lebensmittel wie gereifter Käse enthalten wiederum hohe Mengen an Spermidin. Pflanzliche Lebensmittel enthalten moderate bis sehr hohe Mengen. Verschiedenste Obst- und Gemüsesorten wie Karfiol, Brokkoli, Birnen, Äpfel, Erdäpfel, Kürbis, Blattsalate, Soja und insbesondere Hülsenfrüchte sind reich an Spermidin. Hier sind es oft auch ganz bestimmte Pflanzenteile wie Samen oder Nüsse, in denen das Polyamin hochkonzentriert vorkommt.

Aufgrund dieser vorliegenden Erkenntnisse hat Estyria eine Zusammenarbeit mit Mag. Dr.rer.nat. Julia Ring, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Universität Graz gestartet. Wir untersuchen unsere regionalen, steirischen Lebensmittel auf Spermidinhältigkeit. Mit den ersten validen Ergebnissen ist Anfang Herbst zu rechnen. Wir sind gespannt.

Wissenschaftliche Beratung: Mag. Dr.rer.nat. Julia Ring, Institut für Molekulare Biowissenschaften, Universität Graz.
www.ringshealthkitchen.com

 

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